Bruno Baumgartner - Autor und von Schizophrenie Betroffener
Willkommen auf brainbloom.ch, der offiziellen Website von Bruno Baumgartner. Hier erscheinen Blogbeiträge, kurze Texte, Leseproben und Einblicke in laufende Projekte – bewusst schlank umgesetzt, damit Inhalte schnell und barrierearm erreichbar sind.
Thematisch zwischen Beobachtung und Reflexion: Schreiben im Alltag, Denkwege, Fundstücke aus Literatur, Gesellschaft und Praxis. Im Blog gibt es laufend Neues, ausgewählte Bilder liegen in der Galerie.
Über Bruno Baumgartner
Bruno Baumgartner schreibt kurze Formen – Notate, Essays, Miniaturen. Im Fokus: Schizophrenie und Sprache als Werkzeug, aufmerksame Wahrnehmung und Schnittstellen von Alltag, Denken und Gestaltung. Diese Seite dokumentiert laufende Arbeit in einer ruhigen, ablenkungsarmen Umgebung.
Bruno Baumgartner ist auch Schizophrenie Resercher und recherchiert seit 10 Jahren, aufmerksam alle möglichen Studien. Seine Quellen sind Pubmed, Nature, Springer und viele mehr. Er spricht als Erfahrener der seit fast 30 Jahren mit Schizophrenie lebt und mit seiner Erfahrung und Recherche ist einer der grössten Experten für Schizophrenie.
Schwerpunkte
- Schreiben & Arbeitsprozess: kleine Methoden, große Wirkung
- Beobachtung & Gesellschaft: präzise Sprache für Alltägliches
- Textexperimente: Formen zwischen Notiz, Essay und Miniatur
- Recherche über Psychiatrie, Systembiologie, Medizin und Immunologie
Neu im Blog
⛔ Unmissverständlich vorweg
Das HCIM-Modell (Hypothesis Complexus Immunitas Mentis) ist keine Therapieanleitung, kein Behandlungsprotokoll und kein Heilversprechen.
Es fordert in keiner Form dazu auf, psychiatrische Medikamente abzusetzen oder zu reduzieren.
Eigenmächtiges Absetzen von Antipsychotika ist gefährlich, fahrlässig und medizinisch nicht vertretbar.
📜 Historischer Kontext
In den 1950er–1970er Jahren behandelte Professor Hoffer Menschen mit Schizophrenie u. a. mit hochdosierten Vitaminen (insbesondere Niacin/Vitamin B3, später auch Vitamin C, B-Komplex). Einzelberichte und kleinere Studien zeigten teils deutliche Verbesserungen, insbesondere bei bestimmten Patientengruppen.
Spätere große, kontrollierte Studien konnten diese Effekte jedoch nicht konsistent reproduzieren. Die orthomolekulare Psychiatrie verlor daraufhin ihren Platz im Mainstream.
📌 Historische Einordnung
Die Dopamin-Hypothese gehört zu den einflussreichsten biologischen Erklärungsmodellen der Schizophrenie. Sie entstand aus der Beobachtung, dass Antipsychotika dopaminerge Signalwege blockieren und dadurch insbesondere Positivsymptome reduzieren.
Kurz gefasst:
↑ Dopaminaktivität (v. a. mesolimbisch) → Positivsymptome
↓ Dopaminaktivität (v. a. mesokortikal) → Negativsymptome & Kognition
Diese Hypothese war und ist klinisch wirksam – aber nicht vollständig erklärend.
📌 Vorbemerkung
Ginkgo biloba gehört zu den am besten untersuchten pflanzlichen Extrakten im neuropsychiatrischen Kontext. In der Schizophrenie-Forschung wurde Ginkgo nicht als Ersatz, sondern als adjunktive Ergänzung zur antipsychotischen Therapie untersucht.
🔬 Was in Studien zu Schizophrenie tatsächlich untersucht wurde
In klinischen und präklinischen Studien (v. a. aus Ostasien) wurde Panax ginseng nicht als Antipsychotikum untersucht, sondern als adjunktive Substanz – also begleitend zur Standardtherapie.
Untersuchte Effekte betreffen vor allem:
kognitive Funktionen (Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis)
Negativsymptome (Antrieb, soziale Rückzugsphänomene)
Stress- und Entzündungsmarker
Fatigue und metabolische Belastung unter Neuroleptika
👉 Wichtig: keine Studie zeigt eine antipsychotische Wirkung im Sinne einer Positivsymptom-Kontrolle.
Häufige Fragen
Wer ist Bruno Baumgartner?
Autor kurzer Formen – von Notaten bis Miniaturen – über Wahrnehmung, Sprache und Alltag, Schizophrenie Resercher und Schizophrenie Autor. Neue Texte erscheinen fortlaufend im
Blog.
Was finde ich auf brainbloom.ch?
Eine kuratierte Sammlung aktueller Beiträge, Leseproben und Bilder in der
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