⚖️🧠 HCIM, Verantwortung und klinische Realität
🚦 Eine klare Selbstbegrenzung Das HCIM-Modell (Hypothesis Complexus Immunitas Mentis) formuliert bewusst klare Grenzen. Es lehnt ausdrücklich ab: eigenmächtiges Absetzen von Medikamenten unbeaufsichtigte Selbstexperimente vereinfachende Heilversprechen HCIM versteht sich nicht als Anleitung zur Selbsttherapie.
🏥 Rolle der Standardtherapie
Leitlinienbasierte Behandlungsformen bleiben zentral und unverzichtbar:
medikamentöse Therapie
Psychotherapie
Soziotherapie
Biologische, immunologische oder ernährungsbezogene Überlegungen können ausschließlich begleitend und ärztlich verantwortet erfolgen.
🔬 HCIM als Ergänzung – nicht als Ersatz
HCIM richtet sich gegen Reduktionismus, nicht gegen evidenzbasierte Medizin.
Das Modell will:
Zusammenhänge sichtbar machen
Komorbiditäten besser einordnen
individuelle Verläufe verständlicher strukturieren
Es beansprucht keine therapeutische Vorrangstellung.
🧠 Umgang mit Komplexität
Psychische Erkrankungen – insbesondere Schizophrenie – entstehen aus einem multifaktoriellen Zusammenspiel:
biologischer
immunologischer
psychosozialer
individueller Faktoren
HCIM versucht nicht, diese Komplexität zu vereinfachen, sondern verantwortungsvoll zu ordnen.
🧭 Ethik vor Wirkung
Jede Anwendung von Wissen aus dem HCIM-Kontext folgt drei Prinzipien:
Patientensicherheit
Transparenz
Interdisziplinäre Abstimmung
Wo diese Bedingungen nicht erfüllt sind, findet keine Anwendung statt.
🤝 Einladung zu Verantwortung und Dialog
HCIM versteht sich als Beitrag zu einer Medizin, die:
biologisch fundiert
ethisch reflektiert
und menschlich verantwortungsvoll bleibt
Kritische Rückfragen, Einordnung und Begrenzung sind kein Widerspruch, sondern Voraussetzung für Fortschritt.