🧠🧬 HCIM – ein ergänzendes Modell, kein Ersatz für etablierte Therapie
📌 Einordnung vorweg Das HCIM-Modell (Hypothesis Complexus Immunitas Mentis) ist kein Ersatz für leitlinienbasierte psychiatrische Behandlung und kein Gegenmodell zur evidenzbasierten Medizin.
đź§© Was HCIM ist
HCIM versteht sich als hypothesengeleiteter, neuroimmunologischer Rahmen, der Erkenntnisse aus
Psychiatrie, Immunologie, Mikrobiom-Forschung und Epigenetik zusammenfĂĽhrt.
Ziel ist es, biologische, immunologische und psychische Prozesse integriert zu betrachten, dort, wo rein monokausale Erklärungen an ihre Grenzen stoßen.
đźš« Was HCIM nicht ist
- kein Therapieersatz
- kein Heilversprechen
- keine Leitlinie
- kein Aufruf zum Absetzen von Medikamenten
Medikamentöse Therapie, Psychotherapie und Soziotherapie bleiben zentrale Säulen der Behandlung.
🔬 Wozu HCIM beitragen möchte
HCIM setzt dort an, wo viele Betroffene und Behandelnde offene Fragen erleben:
- bei Negativsymptomen
- bei kognitiven Einschränkungen
- bei somatischen Komorbiditäten
- bei individuellen Verlaufsformen
Das Modell versteht sich als Ergänzung, nicht als Konkurrenz, zu bestehenden Ansätzen.
⚖️ Wissenschaftliche Haltung
HCIM erhebt keinen Anspruch auf AlleingĂĽltigkeit.
Es ist als strukturierendes Arbeits- und Denkmodell konzipiert, das:
- bestehende Forschung bĂĽndelt
- neue Hypothesen formuliert
- interdisziplinären Dialog ermöglicht
Kritische Prüfung, Weiterentwicklung und Begrenzung gehören ausdrücklich dazu.
🤝 Einladung zum Dialog
HCIM richtet sich an Fachpersonen, Betroffene und Forschende,
die Komplexität ernst nehmen, ohne Verantwortung aus den Augen zu verlieren.
Der Anspruch ist nicht Vereinfachung –
sondern präzisere Orientierung in einem komplexen Feld.