đ„đ§ Die richtige ErnĂ€hrung im HCIM Wie Essen das Immunsystem beruhigt, das Mikrobiom stĂ€rkt und StabilitĂ€t unterstĂŒtzt đż Ein praxisnaher Blogartikel mit sanfter, alltagstauglicher Orientierung
9.1.2026
Einleitung: ErnĂ€hrung als Regulation, nicht als Dogma Im Rahmen der Hypothesis Complexus Immunitas Mentis (HCIM) wird ErnĂ€hrung nicht als âHeilmittelâ, sondern als biologischer Ordnungsfaktor verstanden. Ziel ist Beruhigung, VerlĂ€sslichkeit und EntzĂŒndungsreduktion â nicht Optimierungsdruck. Dieses VerstĂ€ndnis ist ausfĂŒhrlich beschrieben im Buch Schizophrenie â ErnĂ€hrung und DiĂ€t, das ErnĂ€hrung als stĂŒtzende SĂ€ule einer langfristigen Stabilisierung einordnet. HCIM fragt nicht: âWas ist perfekt?â HCIM fragt: âWas bringt Ruhe ins System?â
đ§ đŠ Warum ErnĂ€hrung im HCIM wichtig ist
ErnÀhrung wirkt gleichzeitig auf:
- Darmmikrobiom (Vielfalt & Metabolite)
- Immunsystem (Zytokine, EntzĂŒndungstonus)
- Epigenetik (GenaktivitĂ€t ĂŒber Metabolite)
- Gehirn (Neurotransmitter-Balance, Reizverarbeitung)
Bei Schizophrenie â insbesondere bei immun- und stresssensitiven Subtypen â kann regelmĂ€Ăige, entzĂŒndungsarme Kost helfen,
- Reizspitzen abzuflachen
- Schlaf und Tagesrhythmus zu unterstĂŒtzen
- kardiovaskulÀre Risiken mitzudenken
𧏠HCIM-ErnÀhrungsprinzipien (kurz & klar)
â Was im Vordergrund steht
- RegelmĂ€Ăigkeit (lieber simpel als sprunghaft)
- Bekömmlichkeit (individuell!)
- EntzĂŒndungsarme Grundkost
- Ballaststoffe fĂŒr das Mikrobiom
- Gute Fette (v. a. Omega-3)
đ« Was HCIM bewusst vermeidet
- extreme DiÀten
- Fastenphasen
- âSuperfoodâ-Zwang
- Supplements auf Verdacht
StabilitÀt schlÀgt Spektakel.
đ„Š Lebensmittel, die HCIM bevorzugt
- GemĂŒse (gekocht oder sanft zubereitet)
- Hafer, Reis, Quinoa, Kartoffeln
- HĂŒlsenfrĂŒchte (wenn vertrĂ€glich)
- Fisch (v. a. fettreich)
- Olivenöl, NĂŒsse, Samen
- Fermentiertes in kleinen Mengen (z. B. Joghurt, Kefir)
đœïž 5 feine, HCIM-taugliche Rezepte
(einfach · bekömmlich · entzĂŒndungsarm)
đ„Ł 1. Sanfter Hafer-Beeren-Start
Gut fĂŒr Darm & Morgenruhe
Zutaten
- 50 g Haferflocken
- 200 ml Wasser oder Hafermilch
- Handvoll Beeren
- 1 TL gemahlene Leinsamen
Zubereitung
Alles kurz köcheln lassen, Beeren am Schluss unterheben.
đ§ Wirkung: ballaststoffreich, stabiler Blutzucker, Mikrobiom-freundlich
đ 2. Lachs mit OfengemĂŒse & Olivenöl
Omega-3 fĂŒr Gehirn & GefĂ€Ăe
Zutaten
- Lachsfilet
- Karotten, Zucchini, Brokkoli
- Olivenöl, KrÀuter
Zubereitung
GemĂŒse und Lachs bei 180 °C ca. 20 Min. im Ofen garen.
đ§Ź Wirkung: entzĂŒndungsmodulierend, kardiovaskulĂ€r unterstĂŒtzend
đČ 3. Beruhigende Linsen-GemĂŒse-Suppe
WÀrmend & sÀttigend
Zutaten
- rote Linsen
- Karotten, Sellerie
- Kurkuma, Lorbeer
- Olivenöl
Zubereitung
Alles weich kochen, fein abschmecken.
đŠ Wirkung: Darmruhe, gleichmĂ€Ăige Energie
đ„ 4. Reis-Bowl mit Avocado & Joghurt
Sanft & stabil
Zutaten
- Basmatireis
- Avocado
- Naturjoghurt
- Gurke, etwas Zitronensaft
Zubereitung
Reis kochen, alles ruhig kombinieren.
đ§ Wirkung: leicht verdaulich, wenig Reiz
đ 5. Apfel-Zimt-Kompott (abends)
FĂŒr einen ruhigen Ăbergang
Zutaten
- Ăpfel
- Zimt
- etwas Wasser
Zubereitung
Ăpfel weich dĂŒnsten, Zimt zugeben.
đ Wirkung: magenfreundlich, abendliche Beruhigung
â€ïž ErnĂ€hrung & kardiovaskulĂ€re Gesundheit im HCIM
HCIM betont:
Menschen mit Schizophrenie haben ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko. ErnÀhrung ist daher auch prÀventive Medizin:
- weniger stark Verarbeitetes
- stabile Blutfette
- entzĂŒndungsarme Kost
- regelmĂ€Ăige Mahlzeiten
Was dem Herzen hilft, hilft oft auch dem Gehirn.
đ§Ÿ Fazit
Die ârichtigeâ ErnĂ€hrung im HCIM ist keine DiĂ€t, sondern eine Haltung:
- ruhig
- regelmĂ€Ăig
- vertrÀglich
- langfristig
Sie ersetzt keine Medikation, aber sie trĂ€gt StabilitĂ€t â leise, aber nachhaltig.
HCIM-ErnÀhrung will nichts beweisen.
Sie will das System entlasten.